April, April!

Gondeln statt Altstadtpflasterung: Tursky lässt mit Venedig-Vision aufhorchen

Innsbruck, am 1. April 2024

Innsbruck näher an den Inn zu bringen, das schreibt sich das neue Innsbruck auf die Fahnen. Bürgermeisterkandidat Florian Tursky lässt heute aber mit einer durchaus außergewöhnlichen Idee aufhorchen, und hat bereits die entsprechenden Entwürfe dazu vorliegen: „Ich will Innsbruck nicht nur näher an den Inn bringen, sondern den Inn nach Innsbruck holen. In keiner großen Metropole dieser Welt wird das Fließgewässer so schlecht genutzt, wie in Innsbruck. Als Bürgermeister werde ich das ändern! Manchmal muss man unkonventionelle Wege gehen und Bestehendes neu denken. Innsbruck muss wieder zur Weltstadt werden, deshalb werden wir einen eigenen Seitenstrang des Inns als eine Art Kanal durch die Altstadt graben, auf dem ganz nach Venediger Vorbild Einheimische und Touristen in kleinen Booten und mit Gondolieren von A nach B kommen. Die Innsbruckerinnen und Innsbrucker können ihre Heimat so aus einem ganz anderen Blickwinkel neu entdecken. Und beispielsweise in Zukunft gemütlich vom Landestheater in den Stiftskeller gondeln.“ Anlass für Turskys ungewöhnliche Idee ist die katastrophale Herangehensweise an die Altstadtpflasterung, die unter der derzeitigen Stadtführung verschlafen wurde, und damit mehr oder weniger bewusst zu einem Schandfleck in der Altstadt geworden ist. Getreu seinem Motto Lösungen statt Stillstand geht der bürgerliche Bürgermeisterkandidat nun also auch hier in die Offensive.

Erste Visualisierungen des Tursky-Vorschlags

Seine tatkräftige Unterstützung für die Umsetzung dieses visionären Großprojekts zugesagt hat bereits Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Mario Gerber: „Florian Tursky ist ein Mann mit echten Visionen für Innsbruck. Ja, es mag auf den ersten Blick etwas unkonventionell wirken, aber ohne ein höher-größer-weiter-Denken wird in unserer Heimat alles so bleiben, wie es jetzt ist. Die Fußgängerzone in der Altstadt ist ein Symbol für das pulsierende Herz unserer Stadt. Aber warum sollten wir nicht träumen und es noch lebendiger und einzigartiger gestalten? Ich unterstütze Florian Turskys Flussprojekt zu 100%, denn das ist ein mutiger Schritt in Richtung Innovation und Kreativität: wenn wir aus der Fußgängerzone einen Kanal machen – ähnlich wie in Venedig. Stellen Sie sich vor, wie Touristen und Einheimische gleichermaßen auf Booten durch unsere malerische Altstadt gleiten können, während sie die historischen Gebäude und die einzigartige Atmosphäre genießen. Dies würde nicht nur den Tourismus ankurbeln und neue Arbeitsplätze schaffen, sondern auch unsere Stadt weltweit als Symbol für Innovation und visionäre Stadtplangestaltung positionieren. Natürlich ist mir bewusst, dass solch ein Vorhaben Herausforderungen und Fragen mit sich bringt. Wir müssen sorgfältig planen, um sicherzustellen, dass die historische Substanz und der Charakter der Altstadt erhalten bleiben. Es ist auch entscheidend, dass wir den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern von Innsbruck suchen, um ihre Gedanken und Bedenken zu hören und in unsere Planung einzubeziehen. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Mut, Kreativität und Gemeinschaftssinn Großartiges erreichen können.“

Mit Franz Jirka, Spartenobmann für Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Tirol, gibt es einen weiteren Unterstützer: „Natürlich ist mir bewusst, dass solch ein Vorhaben Herausforderungen und Fragen mit sich bringt. Wir müssen sorgfältig planen, um sicherzustellen, dass die historische Substanz und der Charakter unserer Altstadt erhalten bleiben. Es ist auch entscheidend, dass wir den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern von Innsbruck suchen, um ihre Gedanken und Bedenken zu hören und in unsere Planung einzubeziehen.“

Die notwendigen Investitionen dafür liegen im dreistelligen Millionenbereich. Tursky rechnet dank seiner guten Kontakte allerdings mit entsprechender finanzieller Unterstützung von Land und Bund. „Dieses Megaprojekt wird auch unserem Tourismusstandort einen enormen Aufschwung geben, deshalb bin ich überzeugt davon, dass sich in der geplanten Crowd Funding Kampagne ebenfalls tausende Innsbruckerinnen und Innsbrucker finanziell an der Umsetzung dieser Vision beteiligen werden.“ Ebenfalls mit an Bord sind chinesische Investoren, die der künftigen Innsbrucker Stadtführung ihr Know-How im Nachbau von europäischen Städten (wie beispielsweise Hallstatt) zur Verfügung stellen. Die ersten Entwürfe für das Projekt Goldenes Dachl am Inn liegen bereits vor, Luan Wáng und Han Lǐ sind in Kooperation mit einem prominenten Architektenduo gerade dabei, die Kanal-Pläne von Venedig auf Innsbruck zu adaptieren.

Auch, wenn diese Idee – wie am Datum unschwer zu erkennen ist – nicht ganz ernst gemeint war: Ein Vorschlag bleibt. Wir möchten Innsbruck wieder näher an den Inn bringen. Und die Politik von Stillstand und Chaos in Innsbruck beenden.

Unsere 10 Punkte für den Neuanfang: